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Oh nein, das Auge isst mit! How to schöne Foodfotos?

Foodblogs waren nie ein Thema für mich. Die einzige Recherche, die ich im Vorfeld von Hungeria gemacht habe, war, um zu schauen, ob es ein deutschrachiges Blog für ungarische bzw. siebenbürgische Spezialitäten gibt. Eine 10-minütige Recherche hat ergeben: nein (das Gegenteil hätte mich aber auch nicht davon abgehalten (-; )

Je mehr ich mich aber mit diesem Thema beschäftige, umso mehr wird mir klar: Ein Foodblog braucht schöne Bilder. Unbedingt. Beim fünften Rezept (Fánk) habe ich also meine geliebte Spiegelreflexkamera ausgepackt. Das alte Ding macht zwar schöne Fotos aber leider auch Rückenschmerzen, weshalb die letzten Bilder auf der Speicherkarte aus dem Jahr 2012 stammen. Beim sechsten Rezept (Torma/Meerrettich) frage ich meine Eltern, ob sie nicht irgendwo dunkle Teller hätten. Denn schneeweißer Meerrettich auf einem weißen Teller sieht irgendwie so… unsichtbar aus. Nein, sagen sie, haben sie nicht, und auf die dunklen Metallteller darf man den Meerrettich nicht drauftun, sonst passieren unschöne chemische Reaktionen. Na, dann fotografiere ich den Meerrettich eben auf dem Holzbrett. Da wusste ich, dass ich bald mal neue Teller und Schalen kaufen sollte. Beim siebten Rezept (lucskos káposzta), es war schon abends, war klar, dass die einsame Energiesparlampe an der Decke nicht das richtige Setting für schöne Fotos ist – da kann selbst Photoshop nichts mehr ausrichten. Ein Blitz und/oder besseres Licht muss her.

Wo nur eine Lichtquelle ist, da ist auch viel Schatten. Die Bilder sind zu düster inkl. Rotstich. Oder kurz: eine unappetitliche Bildsuppe: So sehen die unbearbeiteten Originalbilder aus. Immerhin lohnt sich jetzt mein Photoshop-Abo so richtig!

Und plötzlich droht das ganze Projekt namens Hungeria auszuarten…

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